Im Rahmen des EU-Erasmus-Programms haben drei Lehrkräfte des RWB Essen das im Februar sehr winterliche Helsinki besucht.
Auf dem Programm stand als Erstes ein Besuch der größten berufsbildenden Förderschule im Großraum Helsinki die „Ammattiopisto Live“. Jährlich lernen hier über tausend Schülerinnen und Schüler, die aufgrund verschiedener Behinderungen besondere Unterstützung benötigen. Diese Schule bietet vielfältige Lernmöglichkeiten – die Schülerinnen und Schüler können hier Alltags- und Selbständigkeitskompetenzen, berufliche Grundqualifikationen oder spezialisierte Berufsqualifikationen erwerben.
Das EU-Erasmus-Thema war diesmal „Nachhaltigkeit”. In der Förderschule erarbeiteten die deutschen und finnischen Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Workshops, z.B. mit Vorträgen und verschiedenen Experimenten, das Thema „Nachhaltigkeit“. Ein Ziel des Workshops war, dieses für alle wichtige Thema aus den länderspezifischen Perspektiven zu beleuchten und sich darüber auszutauschen. Der Unterricht fand in englischer Sprache und in Gebärdensprache statt. Zudem waren noch Gebärdensprachdolmetscher anwesend, um eine gute Kommunikation sicherzustellen.
Am 2. Tag stand eine Führung in einer Müllverbrennungsanlage auf dem Programm. Am 3. Tag besuchten wir eine andere Berufsschule in Helsinki, die mit der „Ammattiopisto Live“ verbunden ist und konnten uns dort die verschiedenen Aufgabenbereiche für Schülerinnen und Schüler anschauen. Sie lernten, wie man z.B. einen Gabelstapler bedienen oder bewegen konnte. Wir konnten uns auch eine KFZ-Werkstatt anschauen, in der die Schülerinnen und Schülern lernten Autoreifen zu wechseln oder die Bremsscheiben zu überprüfen.
Das RWB-Lehrerteam konnte viele neue Erfahrungen für den Unterricht am RWB Essen sammeln. Der Aufenthalt in Helsinki war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht, aber nach den eiskalten Tagen freuten sich alle auch wieder auf die etwas angenehmeren Temperaturen in Deutschland.
(Verfasser des Beitrags: Das RWB-Lehrerteam)