United Signing Europe

Europa ist in den letzten Jahren oft zerstritten gewesen. Großbritannien hat sogar den Brexit, den Austritt aus der EU, erklärt. Von diesen Streitigkeiten war beim Spreadthesign-Jahrestreffen in Rennes/Frankreich nichts zu spüren. Von Großbritannien bis zur Ukraine, von der Türkei bis Estland, die gehörlosen und hörenden Partner aus 14 europäischen Ländern waren sich darin einig, weiter an der Qualität des weltweit größten Gebärden-Onlinelexikons Spreadthesign zu arbeiten, die Webseite mit neuen Funktionen attraktiver zu machen und mit neuen Angebote gebärdeninteressierte Menschen zu unterstützten.

 

Was bietet Spreadthesign in Zukunft?

Die Programmierung der Sharing-Plattform „SpreadLesson“ ist fast abgeschlossen und erste Tests sind durchgeführt.
SpreadLesson wird den Austausch von visuell orientiertem Lehr- und Lernmaterial ermöglichen.

Die Google-Maps-Funktion von Spreadthesign ist noch nicht voll funktionsfähig. Wenn die Programmierung abgeschlossen ist, werden mindestens 1000 Gebärden pro Land für Städte, Dörfer, Flüsse, Stadtteile, Berge, Gebäude, usw. zur Verfügung stehen. Für Herbst 2017 ist die Aktion: Sign Your City geplant.

Der Spreadthesign Qualitiy Check läuft weiter. Übersetzungsfehler, Nicht-DGS-konforme Videos oder Videos in schlechter Qualität werden ausgetauscht.

 
Was bietet Spreadthesign Europa?

Wenn sich Politiker aus unterschiedlichen europäischen Ländern nicht einigen können, wenn sie einander beschimpfen und trotzig Partnerschaften kündigen, dann können sie vielleicht von dem gebärdenden Europa noch etwas lernen. Die Partner von Spreadthesign sind längst Freunde geworden und in einer guten Freundschaft kann man zwar unterschiedlicher Meinung sein, aber man vertraut auf die Freundschaft und die gemeinsamen Ziele. In diesem Sinne: United Signing Europe.

 

(Verfasser des Originaltexts: Christoph Hatwig)