Die Klassen KS 2-1 und KS 2-2 des Schuljahres 2017/18 haben sich im Kunstunterricht in die Welt des Theaters begeben. In Bühnenmodellen, Schattenfiguren und Masken haben sie gestaltet, was ihre Phantasie hervorgebracht hat.

Die Ideen  für die Bühnenmodelle sind aus „Lieblingsorten“ oder aus der Vorstellung von einem „Traumort“ entstanden: Meeresstrand bei Tag und bei Nacht, ein Ort in Japan, Ruhrgebiet und Niederrhein als Heimat, Frankfurt am Main, ein Fußballstation, ein Urwald. Auch ein Ort aus einem Computerspiel wurde zum Traumort erklärt sowie eine Bühne für die eigene Band.

Alle diese Orte sind nun als Bühnenmodell in den Fächern und Schubladen eines alten Küchenschrankes zu sehen, der zurzeit in dem großen Schaufenster im Gebäude „Curtiusstraße“ ausgestellt ist. Auch äußerlich ist dieses Möbelstück kaum noch als Küchenschrank zu erkennen: In Graffitis und Emojis haben die Schülerinnen und Schüler ihre Identität versteckt.

Eine ganz andere Spielart von Theater bieten Schattenfiguren. Sie werden aus schwarzem Karton ausgeschnitten und können an Stäben hinter einer beleuchteten Leinwand bewegt werden, so dass eine ganze Geschichte erzählt werden kann.

Am 18. April 2018 wurden die Bühnenmodelle und das Schattenfigurentheater in einer kleinen Veranstaltung im PZ für kurze Zeit zum Leben erweckt. Mit Musik und kleinen Darbietungen haben die Schülerinnen und Schüler dem Publikum ihre Kunstwerke nahegebracht.

(Verfasserin des Originaltexts: Margrit Reiner)