Was als Idee in der elften Klasse der heutigen HAG2-2 begann, endete am 18. Dezember 2019 in einer Vernissage vor dem Haupteingang des Schulgebäudes.

Die HAG2-2 hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Identifikation und Verarbeitung der eigenen Gedanken der Schulfächer Gesellschaftslehre und Gesundheit, künstlerisch in Form eines übergroßen Kopfes darzustellen.

 „Man sieht heutzutage vieles, darum sollte man selber entscheiden, wie man denkt. Anstatt immer nur das Bedrohliche zu sehen, sollte man vieles zunächst hinterfragen“, so Zara Stute der HAG2-2 bei der Beschreibung ihres Projektes. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten ein Jahr lang an der Fertigstellung des Kopfes, in dem es vor allem um die Verarbeitung der äußeren medialen Einflüsse in der eigenen Gedankenwelt geht. So stellte sich diese Gedankenwelt in Form von Träumen und Alpträumen dar, die von den Schülerinnen und Schüler des RWBs beim Durchschreiten des Kopfes entdeckt werden konnten.

Lara Werth: „Am schwierigsten war die Gestaltung der Maschendrahtform.“  Die Fertigstellung des Kopfes erforderte einen großen zeitlichen Einsatz, einen hohen Pflasterverbrauch und auch den Teamgeist der Klasse hat das Projekt gestärkt. Lisa Knue: „Man merkte, wie man sich absprechen musste, damit das Ganze funktionierte.“

Jedes Projekt hat sein Ende, sodass der Kopf zum krönenden Abschluss gemeinschaftlich auseinandergenommen wurde, um die übriggebliebenen Materialien für neue Ideen zu verwenden.

(Verfasserin des Originaltexts: Katrin Augustinowski)