Für 10 Schüler und 1 Schülerin des Fachbereichs Metall ging das Schuljahr 2016/17 schon am 18. November mit einer kleinen Feierstunde zu Ende. Die Auszubildenden in den 3,5-jährigen Ausbildungsberufen hatten an diesem Tag nämlich ihren letzten Unterrichtstag. 

Nach einer Ansprache von Bildungsgangleiter Norbert Cnota erhielten alle Auszubildenden ein Abschlusszeugnis der Berufsschule aus den Händen von Schulleiterin Heidemarie Kleinöder. Auf ihren Gesellen- oder Facharbeiterbrief müssen sie allerdings noch ein wenig warten, denn die Berufsabschlussprüfung durch die Handwerskammer oder IHK steht ihnen im Dezember noch bevor. In den letzten 4 Wochen des Prüfungsvorbereitungs-Blocks haben sie jedenfalls tüchtig gearbeitet und alles dafür getan, dass diese Prüfung gelingen wird.

Einige Absolventinnen und Absolventen beendeten mit dem Berufsschulabschluss eine lange Schullaufbahn. Sie hatten vorher bereits erfolgreich vollzeitschulische Bildungsgänge am RWB besucht. Einer der Absolventinnen und Absolventen war erst vor einem Jahr auf das RWB gewechselt. Das Förderberufskolleg Hören und Kommunikation war für ihn die letzte Station auf einer langen Reise durch insgesamt 7 Schulen. Schulleiterin Heidemarie Kleinöder hörte es sicher gerne, dass das RWB für ihn die beste der 7 Schulen war. Auch wenn niemand etwas anderes erwarten würde.

Bildungsgangleiter Norbert Cnota entließ schließlich die „Gerade-Noch-Schülerinnen und Schüler“ mit einer Mahnung und einem Angebot: In den Metallberufen ist Lernen das ganze Berufsleben über die Grundvoraussetzung für alle, die ihren Job behalten wollen. Und… Wer darüber hinaus Lust hat, dieses Lernen auch noch mit einem weiteren Abschluss zu krönen, für den bietet das RWB noch weitere Bildungsgänge in Vollzeit oder auch als virtuelle Fachschule Automatisierungstechnik an.

(Verfasser des Originaltexts: Christoph Hatwig)