Am Samstag, dem 25. November 2017, war es wieder soweit: Der 4. Deaf Slam in Folge ging über die Bühne des Jugendzentrums EMO.

5 junge Slammer warteten darauf, ihr Können auf der Bühne zu präsentieren. In einem Workshop unter der Leitung von Rafael Grombelka hatten sie zuvor alles über Ausdrucksformen eines Deaf Slam erfahren, eigene Stücke entwickelt oder ausgefeilt.

Nach einem beeindruckenden Text der hörenden Gastslammerin Miedya traten Darius, Sarah, Adriane, Linda und Tom nacheinander auf die Bühne. Auch in diesem Jahr waren es überwiegend nachdenkliche Beiträge über persönliche Auseinandersetzungen mit den aktuellen Problemen der Welt: Umweltzerstörung, Kriege, Entscheidungsfreiheit und Toleranz.

Die meisten Publikumsstimmen erhielt Adriane für ihr Stück „Entscheidung“. Sie bezog sich auf ein brandaktuelles Thema (Kann man Eltern zu einer CI-OP für ihr Kind zwingen?) und brachte dabei ihre persönliche Erfahrung zum Ausdruck.

Der zweite Platz ging an Tom. In seinem Stück „Denk mit!“ zeigte er auf Umweltzerstörung und Kriege und appellierte an die Zuschauer, nicht nur zuzuschauen, sondern auch etwas dagegen zu tun.

Eine beeindruckende Veranstaltung – wir freuen uns schon auf Deaf Slam 5!

(Verfasserinnen des Originaltexts: Helga Ulbricht und Christine Pfeiffer)