„Die waren ja jünger als wir!“,
„Das war aber sehr mutig, ich hätte mich das damals nicht getraut.“

Dies sind nur zwei beispielhafte Aussagen von Schülerinnen und Schülern , die die Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 -1945“ im Rahmen des Geschichtsunterrichts besucht haben. Es handelt sich hierbei um eine Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. In dieser Wanderausstellung werden die Leben von 25 Widerstandskämpfern beschrieben und bildhaft dargestellt.

Die Ausstellung zeigt wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

So werden neben den bekannten Widerstandskämpfern wie den Geschwistern Scholl oder Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg auch eher unbekanntere Personen dargestellt, deren Taten aber genauso bewegend sind.

Die Ausstellung ist eine sehr gute Möglichkeit zu zeigen, dass sich auch ganz normale Menschen auf sehr unterschiedliche Art und Weise den schrecklichen Taten Hitlers entgegensetzten. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Personen hatten die Schülerinnen und Schüler einen anderen Zugang zu dieser Zeit und so konnte Geschichte für sie lebendig werden.

(Verfasserin des Originaltexts: Juliane Toepler)