„Hier stehe ich – ich kann nicht anders“ – soll Martin Luther während des Reichstags zu Worms vor Kaiser und Papst gesagt haben. Er sollte alles zurücknehmen, was er jemals gesagt, gedacht und geschrieben hat. Er hat es nicht getan, sondern ist seinen Überzeugungen treu geblieben.

An diese klare, eindeutige Haltung knüpft die „Luther-Aktion“ am RWB an: „Wofür steht ihr?“ – „Was ist euch wichtig?“ – „Wofür steht ihr ein?“ – haben wir Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer gefragt. Und viele haben geantwortet. Obwohl es manchem nicht leicht fiel, sein oder ihr Gesicht dazu zu zeigen. „Aber darum geht es ja schließlich!“- war das Fazit einer Schülerin nach längerem Überlegen.

Wir sind froh und stolz über die vielen klugen und mutigen Stellungnahmen, die jetzt noch im PZ und auf den Bildschirmen zu sehen sind. Schön waren auch die vielen Gespräche, die oft entstanden, wenn mehrere Klassen im PZ zusammentrafen. Dank an alle, die mitgemacht und besonders an die, die uns unterstützt haben.

(Verfasser und Verfasserinnen des Originaltexts: Die Fachgruppe Religion)